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In Viagra und anderen Potenzmitteln tritt ein Name immer wieder auf: Sildenafil. Es handelt sich um den wichtigen Arzneistoff, der zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Impotenz) eingesetzt wird.

Zugeordnet ist er der Gruppe der PDE-5-Hemmer, welche alle nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren.

Viagra Wirkstoff und seine Funktionsweise

Um zu verstehen, wie die medikamentösen Potenzmittel wirken, ist der genaue Blick auf die Wirkungsweise von Sildenafil maßgeblich. Er hemmt den CGMP-Abbau in den glatten Gefäßmuskelzellen. Auf diese Weise wird die Proteinkinase G aktiviert. Wie gut der Viagra Wirkstoff bei den derzeit einzelnen Patienten anschlägt, ist abhängig vom Polymorphismus C825T des GNB3-Gens:

Sildenafil

Die Funktionsweise wird aber auch durch andere Faktoren (beispielsweise Einnahme von anderen Medikamenten) beeinflusst.

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So funktioniert der Viagra Wirkstoff in der Praxis

Nach der medizinischen Theorie kommt die Praxis. Die Wirkung ist ganz einfach erklärt. Sildenafil sorgt dafür, dass sich die Gefäßmuskulatur weitet und dadurch deutlich mehr Blut in den Penis/Schwellkörper einstreuen kann. Eine höhere Blutzirkulation bedeutet gleichermaßen, dass die Erektion (lang anhaltender) hervorgerufen wird.

Allerdings braucht es dafür von außen einen sexuellen Impuls. Nur mit der Einnahme von Viagra oder einem anderen Potenzmittel mit Sildenafil ist es nicht getan. Die sexuelle Stimulation sorgt dafür, dass die Erektion entsteht, und diese kann bis zu vier oder fünf Stunden anhalten.

Gesunde Erektion von einer weniger gesunden Erektion unterscheiden​

Mit der Einnahme von Viagra oder alternativen Medikamenten zur Potenzsteigerung kommt es zu einer (verbesserten) Erektion. Normalerweise hält diese mehrere Stunden an, was für den Patienten gar keine Bedrohung darstellt.

Allerdings geht die Schwellung im Penis nach einigen Stunden schrittweise zurück, sodass sich die Muskulatur entspannt. Tritt dieser Umstand ein, müssen sich die Patienten gar keine Sorgen machen.

Ist die Schwellung aber nach über fünf Stunden noch immer nicht verschwunden, ist ein Anruf beim Arzt oder der direkte Gang in die Notaufnahme empfehlenswert. Die anhaltende Schwellung tut nicht nur weh, sondern

Die Ursachen für die längere Schwellung liegen meisten Wechselwirkungen/Nebenwirkungen mit anderen Medikamenten.

Die richtige Beratung zum Viagra Wirkstoff: der Arzt weiß Bescheid

Die Einnahme bzw. der Kauf von medikamentösen Potenzmitteln ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz nur gegen Vorlage eines gültigen Rezeptes möglich. Der Grund ist einfach: Der entscheidende Viagra Wirkstoff kann aufgrund seiner Nebenwirkungen ernsthafte Schäden am Organismus der Patienten anrichten.

Außerdem ist die Wirkweise immer abhängig von der körperlichen Verfassung und der Einnahme anderer Medikamente.

Die Beratung durch den Arzt ist deshalb nicht nur von Gesetzeswegen verpflichtend, sondern auch hilfreich für die Patienten selbst. Schließlich gibt es unzählige Präparate auf dem Markt, sodass die Auswahl der Potenzmittel nicht ganz leichtfällt. Soll es Viagra als Originalprodukt oder doch lieber ein Viagra-Generika sein?

Das Anamnesegespräch entscheidet

In dem Anamnesegespräch klärt der Arzt mit dem Patienten ab, warum er das Potenzmittel eigentlich benötigt. Häufig kommen die Patienten zum Arzt, da sie über sexuelle Unlust klagen. An dieser Stelle sei gesagt: Viagra hilft nicht bei der Steigerung der sexuellen Lust. Es unterstützt nur die Erektion bzw. hält sie länger an.

Wer kaum/kein sexuelles Verlangen hat, sollte auf Ursachenforschung mit dem Arzt gehen, denn häufig sind es hormonelle Veränderungen, die dafür verantwortlich sind.

In dem Anamnesegespräch werden weiterhin verschiedene Faktoren betrachtet:

Dosierung genau auswählen

Die Dosierung der Potenzmittel ist wichtig, um eine optimale Wirkung zu erzielen. Viagra gibt es als Originalpräparat in drei verschiedenen Dotierungsmöglichkeiten:

Viagra Dosierung

Andere Viagra-Generika sind häufig nur in einer oder zwei Dosierungen erhältlich. Das Präparat Viagra Connect gibt es beispielsweise nur mit 50 mg. Der Arzt muss die Dosierung gut auswählen, um keine Schäden beim Patienten zu verursachen.

Deshalb geht bei der erstmaligen Einnahme meist ein Einstieg mit der kleinsten Dosierung bei Viagra: 25 mg. Im weiteren Verlauf werden die Patienten engmaschig überwacht, sodass die Dosierung gegebenenfalls erhöht wird, wenn die gewünschte Wirkung ausbleibt.

15 Fakten und 6 Mythen rund um Viagra

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Ursachen für geringe/gar keine Wirkung des Präparates

Was tun, wenn die Wirkung ausbleibt oder nicht in der gewünschten Intensität auftritt? Zunächst sei gesagt, dass die Wirkung nach der Einnahme nicht sofort, sondern häufig erst nach 30-60 Minuten einsetzt. Abhängig ist die Zeit von vielen Faktoren, beispielsweise:

Auch die Tagesform beeinflusst die Wirkung von Viagra stark. Haben die Patienten beispielsweise viele Stresshormone im Blut, kann dies die Wirkung deutlich beeinträchtigen.

Wer Viagra einmalig einnimmt, sollte sich darauf gefasst machen, dass die Wirkung nicht sofort eintritt. Meist reguliert sich der Zustand erst mit der zweiten, dritten oder sogar vierten Einnahme.

Bleibt die Wirkung dann allerdings nach wie vor hinter den Erwartungen, sollten die Patienten noch einmal ihren Arzt aufsuchen und über eine höhere Dosierung nachdenken.

Viagra Wirkstoff und die Nebenwirkungen mit anderen Präparaten: das sollten Patienten wissen

Der Viagra Wirkstoff kann bei der Einnahme von anderen Medikamenten zu Neben- und Wechselwirkungen führen. Häufig treten folgende Symptome auf:

Wer diese Symptome verspürt, sollte die Einnahme des Potenzmittels sofort beenden und mit seinem Arzt sprechen. Häufig sind es auch die Zusatzstoffe in den verschiedenen Potenzmitteln, welche allergische Reaktionen auslösen können.

Diese zeigen sich vor allem in leichter Übelkeit oder Kreislaufproblemen. Weist der Arzt von dieser Symptomatik, kann er ganz gezielt Viagra-Alternativen empfehlen bzw. die Wirkstoffkombination mit anderen Präparaten anpassen.

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Unser Tipp: Viagra online bestellen

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Viagra Wirkstoff und Alkohol: Passt das zusammen?

Alkohol sollte generell nicht mit Medikamenten eingenommen werden. Größere Mengen können bei Viagra und anderen Potenzmittel dafür sorgen, dass die Wirkung deutlich reduziert wird. Alkohol hemmt die Wirkstoffverteilung im Blut, sodass die Erektion gar nicht oder verspätet bzw. deutlich vermindert auftritt.

Der Alkohol verstärkt den blutdrucksenkenden Effekt, der ohnehin durch Sildenafil ausgelöst wird. Auf diese Weise können die Patienten plötzlich unter Schwindel und niedrigem Blutdruck leiden. Auftreten können diesem Zusammenhang auch Kreislaufprobleme oder Herzrasen.

Welche Potenzmittel sind die richtigen: Viagra oder Viagra-Generika?

Wer sich die Angebote in Online-Apotheken anschaut, stellt schnell fest, dass es unzählige Potenzmittel gegen Rezepte gibt. Neben Viagra stehen auch mehrere Viagra-Generika zur Auswahl. Welches Mittel ist das bessere und wie können die Patienten die optimale Wahl treffen?

Wir haben einige Tipps zusammengetragen, sodass die Auswahl in der Online-Apotheke etwas leichter fällt:

Grundsätzlich haben die Viagra-Generika den Wirkstoff Sildenafil alle als Hauptwirkstoff enthalten. Unterschiede gibt es allerdings in der Zusammensetzung der neben Wirkstoffe. Ebenfalls unterschiedlich sind auch die Dosierungen bzw.

Packungsgrößen erklärt es Viagra in drei verschiedenen Dosierungen gibt, steht Viagra Connect beispielsweise nur einer Dosierung zur Verfügung.

Tipp: Nur bei seriösen Online-Apotheken einkaufen

Um sicherzugehen, dass auch online alles mit rechten Dingen zugeht, empfiehlt sich der Kauf ausschließlich bei renommierten Online-Apotheken. Sie lassen sich an verschiedenen Kriterien erkennen:

Eine seriöse Online-Apotheke bietet außerdem eine umfangreiche Beratung über das Telefon und/oder den Live-Chat. Am anderen Ende stehen ausgebildete Apotheker für die Fragen der Kunden bereit, sodass auch mögliche Probleme oder Anfragen zu Viagra oder anderen Potenzmitteln fundiert geklärt werden können.

Quellen:
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  2. Mondaini et al.: Sildenafil does not improve sexual function in men without erectile dysfunction but does reduce the postorgasmic refractory time. In: Int. J. Impot.Res. Band 14, Nr. 3, S. 225–228.
  3. Sildenafil citrate for erectile dysfunction in men with diabetes and cardiovascular risk factors: a retrospective analysis of pooled data from placebo-controlled trials. Blonde L. (2006) URL: ncbi.nlm.nih.gov
  4. VIAGRA 100 mg Filmtabletten, Beipackzettel. In: Apotheken-Umschau, Gesundheits-Tipps und Infos zu Medizin, Krankheiten, Therapien, Laborwerten und Medikamenten. URL: apotheken-umschau.de, abgerufen am 2. Juni 2018
  5. Patrick W. Fisher; Fadi Salloum; Anindita Das; Haroon Hyder; Rakesh C. Kukreja: Phosphodiesterase-5 Inhibition With Sildenafil Attenuates Cardiomyocyte Apoptosis and Left Ventricular Dysfunction in a Chronic Model of Doxorubicin Cardiotoxicity. In: Circulation. Band 111, 2005, S. 1601–1610.
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