Im Bezug auf die Behandlung von erektilen Dysfunktionen konnte der Markt in den letzten Jahrzehnten mehrere Produkte bereitstellen, die diesen Zustand verbessern sollten. Neben dem bekannten Wirkstoff Sildenafil, welches Viagra enthält, konnte auch Tadalafil (Cialis) mehr an Bedeutung gewinnen.

Definition und Anwendungsgebiete

Bei Tadalafil handelt es sich um einen Wirkstoff, der bei der Behandlung von erektilen Dysfunktionen (Impotenz) zu Einsatz verschrieben wird. Erektile Dysfunktionen können durch unterschiedliche Ursachen bedingt sein.

Einerseits kann die Ursache in einer psychischen Belastung liegen, die die Erektionsfähigkeit stark herabsetzt, andererseits kann diese Störung als Folgeerscheinung einer bestehenden Grunderkrankung auftreten. Besonders Diabetiker, Herzkranke und alle Patienten mit langwierigen Organerkrankungen können davon betroffen sein (mehr dazu: Einnahme von Cialis bei Diabetes (Zuckerkrankheit)).

Von einer erektilen Dysfunktion wird gesprochen, wenn das männliche Glied nicht mehr ausreichend oder ausreichend lang erigieren kann, damit ein zufriedenstellender Sexualakt ausgeübt werden kann. Eine erektile Dysfunktion kann einen vorübergehenden Zustand darstellen, der sich innerhalb einer kurzen Zeit von selbst wieder enthebt oder aber einen anhaltenden Zustand.

Eine medizinische Behandlung kann erst dann eingeleitet werden, wenn die Symptome mehr als sechs Monate anhalten und mehr als 70% der Versuche fehlschlagen eine stabile Erektion aufzubauen. Erst wenn diese Probleme massiv auftreten, ist auch eine medizinische Behandlung indiziert.

Wie wirkt Tadalafil?

Um die Wirkung von Tadalafil (Cialis) zu verstehen, ist es notwendig, dass die männliche Erektion verstanden wird. Durch bestimmte Hormone, die der männliche Organismus produziert, entspannen sich die Muskeln im männlichen Glied und erweitern damit die Blutgefäße im Schwellkörper. Auf diese Weise kann beim Vorliegen einer sexuellen Lust Blut in den Penis einströmen und eine Erektion wird aufgebaut.

Diese Hormone werden durch aktive Enzyme während des Geschlechtsverkehrs wieder abgebaut, dass nach dem Orgasmus die Erektion wieder zurückgebildet werden kann. Bei einer erektilen Dysfunktion ist dieser Abbauprozess stark beschleunigt und es ist oftmals nicht möglich eine wirksame Erektion aufzubauen oder aufrecht zu erhalten.

An dieser Stelle kommt Tadalafil zum Einsatz. Durch die Wirkung im Organismus kann die Produktion und die Wirkung der entsprechenden Enzyme gehemmt werden. Dadurch wird eine ausreichende Erektion erreicht und kann auch bis zur Beendigung des Geschlechtsverkehrs erhalten werden. Erst dann beginnt der Abbau durch die Enzyme, dass die Muskeln im männlichen Glied wieder anspannen und die Blutgefäße sich verengen.

Wirkungsweise von PDE-5-Hemmern

Dosierung und korrekte Einnahme

Tadalafil ist als Medikament Cialis in den Dosierungen 5, 10 und 20mg erhältlich. Hierbei stellt die Dosierung von 10mg die Anfangsdosis dar. Von dieser Dosierung aus kann die weitere Behandlung eingestellt werden. Tadalafil wird als Filmtablette ausgegeben und eingenommen. Dabei ist wichtig, dass die entsprechende Einnahme korrekt durchgeführt wird.

Ist der Geschlechtsverkehr geplant und es besteht sexuelle Lust, dann sollte Tadalafil ca. 30 Minuten zuvor eingenommen werden. Wichtig ist, dass bei der Einnahme ausreichend mehr Wirkungszeit eingeplant wird, wenn vor der Einnahme gegessen wurde. Sollte Alkohol konsumiert worden sein, dann ist dringend von der Einnahme von Tadalafil abzuraten.

Tadalafil darf in der verschriebenen Dosis nur einmal täglich eingenommen werden. Zwischen 2 Einnahmen sollten mehr als 24 Stunden liegen, dass der Wirkstoff verstoffwechselt werden konnte und keine Überdosierung provoziert wird.

Welche Nebenwirkungen von Tadalafil können auftreten?

Tadalafil wirkt auf dem gesamten Organismus und kann damit auch entsprechende Nebenwirkungen bedingen. Dabei kann es zu häufigen Nebenwirkungen kommen wie:

  • Sehstörungen
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Hautausschlag
  • verstopfte Nase
  • leichte Erkältungssymptomatik

Während die Auswirkungen auf den Kreislauf nach der Einnahme und dem Abbauprozess des Wirkstoffes wieder verschwinden sollten, ist es notwendig, dass Erscheinungen, wie der Hautausschlag genauer beobachtet werden.

Sollte Juckreiz in dieser Verbindung mit auftreten, dann ist es angeraten, dass die Einnahme von Tadalafil bis zu einer Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ausgesetzt wird. Denn diese Anzeichen könnten auf eine allergische Reaktion hindeuten, die unter Umständen auch einen allergischen Schock zur Folge haben könnten.

Weitere Nebenwirkungen können auftreten, wenn die Dosierung, die vom Arzt verordnet wurde, nicht eingehalten wird oder aber die Vorerkrankung besteht. In diesem Fällen kann es zu einer Überdosierung kommen, die besonders die Leber, aber auch die Nieren schädigen kann. Folglich würde dies eine Verschlimmerung des Krankheitsbildes zur Folge haben.

Besonders Patienten mit bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten bei der Verwendung von Potenzmitteln im Allgemeinen vorsichtig sein. Es kann durch die Anwendung zu Schlaganfällen oder Herzinfarkten kommen.

Bestehen Erkrankungen des Sehapparates ist auch bei der Einnahme von Tadalafil besondere Vorsicht geboten. Durch die Blutdruckschwankungen kann es zu einer Embolie in den versorgenden Gefäßen des Auges kommen, dass einen Verlust des Sehvermögens zur Folge haben kann.

Daher sollte eine Einnahme von Tadalafil erst nach einem Gespräch mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden. Tadalafil ist wie alle anderen Potenzmittel auch verschreibungspflichtig. Es bedarf einer umfangreichen Kontrolle der Behandlung durch den Arzt.

Bei Männern, deren Ursache der erektilen Dysfunktion in der Psyche liegt, kann durch die Applikation einer kleinen Dosis und einer zusätzlichen Psychotherapie das Risiko von auftretenden Nebenwirkungen sehr klein gehalten werden.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Cialis-Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten können dann eintreten, wenn bereits eine Vorerkrankung besteht, die umfangreich behandelt wird. Besonders die Einnahme von blutdrucksenkenden Mitteln kann dabei problematisch werden. Diese werden bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck verabreicht.

Durch die gefäßerweiternde Wirkung von Tadalafil kann es zu Komplikationen des Kreislaufs kommen. Bewusstlosigkeit, das Schwarzwerden vor Augen, aber auch ein starkes Absinken des Pulses sind eine Option. Hierbei können lebensbedrohliche Zustände entstehen, die bis zum Tod führen können.

Auch bei der Einnahme von Insulin bei bestehendem Diabetes sollte beachtet werden, dass die Wirkung von Tadalafil stark beeinträchtigt werden kann. Hierbei ist der Wirkungsgrad nicht mehr so stark ausgeprägt, wie bei einem ansonsten gesunden Mann.

Weiterhin sind Patienten mit einer bestehenden Krebserkrankung von Wechselwirkungen betroffen, wenn die Applikation innerhalb einer Chemotherapiezyklus erfolgt. Hierbei ist besondere Vorsicht geboten. Durch den angeschlagenen Zustand des Patienten und die ausbleibende Wirkung von Tadalafil kann schnell eine Überdosierung erreicht werden und weiterhin eine Verschlechterung des Allgemeinzustandes.

Gegenanzeigen zur Einnahme von Tadalafil

Es gibt grundlegende Erkrankungen, die eine Verwendung von Tadalafil ausschließen. Hierbei handelt es sich vornehmlich um Erkrankungen von Herz-Kreislauf, Leber und Niere. Durch fortgeschrittene Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems ist es möglich, dass die Einnahme von Tadalafil die Wirkung bestimmter Medikamente unterbindet oder aber die Erkrankung erheblich fördert. Hierbei ist es notwendig das Wohl des Patienten und dessen Gesundheit vorzuziehen. Es können daher auch manuelle und nichtmedikamentöse Therapieansätze zum Einsatz kommen.

Bei Erkrankungen der Leber und/ oder der Nieren ist eine Einnahme von Tadalafil ausgeschlossen. Durch die Abbauprozesse des Körpers, die über die Leber ablaufen, kann die Einnahme von Tadalafil den Zustand des Organes und dessen Funktion stark begrenzen oder ausfallen lassen.

Alle Medikamente werden im Körper von der Leber verstoffwechselt. Sie erfüllt den Zweck der Reinigung von Giftstoffen. Durch die Nieren werden diese Giftstoffe dann ausgeschieden. In diesem Zusammenhang erklärt sich auch die Kontraindikation bei Nierenerkrankungen. Da die Giftstoffe nicht unschädlich gemacht werden und bei einer Erkrankung der Niere die Flüssigkeitsausnahme begrenzt werden muss, um die Nieren nicht zu überlasten, könnten hier erhebliche Schäden entstehen.

Bei laufenden Behandlungen einer Krebserkrankung sollte auch der Einsatz von Tadalafil untersagt bleiben, um den Kreislauf nicht unnötig zu belasten.

Weiterhin ist die Einnahme von Tadalafil Frauen untersagt. Lediglich Männer dürfen dieses Medikament einnehmen, da es auf den männlichen Stoffwechsel angepasst ist.

Auch ist die Einnahme untersagt, wenn der Patient noch unter 18 Jahren alt ist. Dies begründet sich darin, dass ein Jugendlicher noch nicht die komplette hormonelle Umstellung durchlebt hat. Werden an diesem Punkt Stoffe wie Tadalafil verabreicht, kann es zu einer Störung in der Entwicklung kommen. Die Folge wäre, dass die erektile Dysfunktion manifest wird und bestehen bleibt.

Generell entscheidet der behandelnde Arzt anhand der Vorgeschichte des Patienten, ob eine Applikation von Tadalafil möglich und vertretbar ist. Dabei ist wichtig, dass der Nutzen von Tadalafil den möglichen Risiken gegenübergestellt wird, die Tadalafil bedingen kann.

Klinische Studien zur Wirksamkeit von Tadalafil

In mehr als 15 klinischen Studien wurde Tadalafil umfangreichen Tests unterzogen. In diesem Zusammenhang konnten Probanden mit unterschiedlicher Ausprägung von erektilen Dysfunktionen erfolgreich behandelt werden.

Auffällig war dabei, dass die Höchstdosis von Tadalafil (20mg) hierbei die besten Wirkungen erzielen konnte. Dies bezog sich nicht nur auf Probanden, die unter einer leichten erektilen Dysfunktion litten, sondern auch bei Patienten mit schweren Symptomen.

Tadalafil kann mit wenig renaler Belastung wieder ausgeschieden werden. Aus diesem Grund konnte es als Option zu Sildenafil verwendet werden und ist auch als Alternative angesehen und zugelassen.

Bei allen Probanden, die ein Placebo erhielten, konnten mehr als 30% eine Besserung angeben. In diesem Zusammenhang wurde erkannt, dass die erektile Dysfunktion hier nicht durch eine körperliche Vorerkrankung ausgelöst wurde, sondern durch eine psychische Belastung.

Mit zunehmendem Konsum von Nahrung oder auch steigendem Alter wurde erkannt, dass Tadalafil nicht mehr so wirksam eingesetzt werden kann, wie bei gesunden Männern bis 45 Jahre. Weiterhin wird die Wirkung von Tadalafil herabgesetzt, wenn bereits eine Vorerkrankung besteht und/ oder diese mit Medikamenten behandelt wird. Hierbei ist auch die Anwendung von Tadalafil zu überdenken, da dessen Wirkung eine weitere auf den Kreislauf darstellt.

Dennoch zeigt sich Tadalafil in Bezug auf die Nebenwirkungen sanfter und besitzt auch nicht die gleiche Ausprägung, wie Viagra oder andere Potenzmittel. Daher kann Tadalafil auch bei bestehenden Grunderkrankungen zum Einsatz kommen. Wenn auch nicht in der höchstmöglichen Dosierung. Schlussendlich ist aber der Einsatz von Tadalafil der Entscheidung des Patienten und des behandelnden Arztes vorbehalten.

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Quellen:

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  4. Galiè, Nazzareno et al. Tadalafil Therapy for Pulmonary Arterial Hypertension. Circulation Volume 119, 06/2009. In: American Heart Association, Inc. URL: ahajournals.org
  5. Tadalafil wirkt länger. In: Pharmazeutische Zeitung, Fachzeitschrift im Internet für Pharmazie, Medizin, Gesundheitspolitik und Wirtschaft. URL: pharmazeutische-zeitung.de
  6. Cialis? Da gibt’s doch jetzt was in günstig!. Deutscher Apotheker Verlag Dr. Roland Schmiedel GmbH & Co. KG. URL: deutsche-apotheker-zeitung.de
  7. Brock, Gerald et al. Efficacy and Safety of Tadalafil for the Treatment of Erectile Dysfunction: Results of Integrated Analyses. In: The Journal of Urology Volume 168, 10/2002. Elsevier Inc.
  8. PDE-5-Hemmer Tadalafil: Mehr als ein Potenzmittel. In: Pharmazeutische Zeitung, Fachzeitschrift im Internet für Pharmazie, Medizin, Gesundheitspolitik und Wirtschaft. URL: pharmazeutische-zeitung.de
  9. Sáenz de Tejada, Iñigo et al. Effects of Tadalafil on Erectile Dysfunction in Men With Diabetes. Diabetes Care Volume 25, 12/2002. In: American Diabetes Association. URL: diabetesjournals.org
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