Mit der Einnahme von Cialis kann eine erektile Dysfunktion (Impotenz) verbessert oder behoben werden. Sie unterstützt die Verbesserung der Erektion beim sexuellen Akt. Wie bei der Einnahme von anderen Medikamenten auch, können Nebenwirkungen bei der Einnahme auftreten. Die wichtigsten werden im folgenden Überblick dargestellt, absteigend nach ihrer Häufigkeit im Auftreten bei der Einnahme von Cialis (Tadalafil).

Sehr häufige und häufige Nebenwirkungen

Bei dieser Einstufung der Frequenz wird dann von häufig gesprochen, wenn 1-10% von 100 Patienten, die dieses Medikament einnehmen, die folgenden Nebenwirkungen aufzeigen.

Durch die Einnahme von Cialis ist es möglich, dass in sehr häufig auftretenden Frequenzen Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, und Muskelschmerzen auftreten können.

Bedingt durch diese Schmerzerscheinungen sind auch Arme und Beine betroffen. Das Gehen und jede andere Bewegung kann dadurch erschwert werden.

Neben den Schmerzerscheinungen ist auch eine Rötung des Gesichts, eine verstopfte Nase und die Störung der Verdauung möglich. Gesichtsrötungen lassen sich in den meistens Fällen auf einen gesteigerten Blutdruck zurückführen, der durch die Einnahme von Cialis bedingt werden kann.

Störungen in der Verdauung sind bei allen oralen Einnahmen von Medikamenten möglich, da diese einen Eingriff in den natürliche Ablauf des Magen-Darm-Traktes darstellen. Diese Störungen sind zumeist nur von kurzer Dauer.

Cialis-Nebenwirkungen
Quelle: Sanego.de

Gelegentliche Nebenwirkungen von Cialis (Tadalafil)

Von einem gelegentlichen Auftreten von Nebenwirkungen kann dann gesprochen werden, wenn 1-10 Patienten von 1000 Patienten während der Einnahme davon betroffen sind.

Die Liste der gelegentlichen Nebenwirkungen ist länger, da sie sich auf eine höhere Masse an Patienten zählt. Zu ihnen gehören:

  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • Erbrechen oder saures Aufstoßen
  • verschwommenes Sehen
  • Augenschmerzen
  • erschwerte Atmung
  • Herzklopfen oder Herzrasen
  • Blutdruckschwankungen
  • Nasenbluten
  • Ohrgeräusche
  • Schwellungen an allen Gliedmaßen und Gelenken
  • Müdigkeit

Viele der benannten Nebenwirkungen sind hierbei durch die andere bedingt. Bei starken Schwankungen des Blutdrucks und vor allem bei Bluthochdruck ist es nicht selten, dass Nasenbluten und Ohrgeräusche die Folge sind, da ein hoher Druck auf die Gefäße ausgeübt wird.

Mit der Einnahme von Medikamenten wird auch immer ein Eingriff in die Natur des Menschen dargestellt. Insofern sind oral applizierte Medikamente, die den Magen-Darm-Trakt passieren, auch immer ein Einfluss auf diese Vorgänge. Daher sind leichte Magenbeschwerden, Sodbrennen oder auch der Rückfluss von angestauter Magensäure die Folge.

Die Ausbreitung eines leichten Krankheitsgefühls und Müdigkeit sind auf die Nebenwirkungen, wie Schwindel, Erbrechen und Blutdruckschwankungen zurückzuführen.

Welche seltenen Nebenwirkungen von Cialis (Tadalafil) können auftreten

Zu den Nebenwirkungen, die selten auftreten, zählen alle körperliche Erscheinungen, die bei 1-10 Patienten auf 10.000 Behandlungen auftreten. Dazu zählen eine Vielzahl von neurologischen Auffälligkeiten, die unbedingt zur Informationen eines Arztes führen sollten, dass sich daraus keine lebensbedrohlichen zustände ergeben können.

In seltenen Fällen kommt es bei der Einnahme von Cialis zu Ohnmachten, Krampfanfällen und Gedächtnisverlusten, wobei letzterer zumeist durch die auftretende Ohnmacht bedingt ist.

Schwellungen der Augenlider, rote Augen und Nesselsucht, sind Reaktionen der Organe und Augen, die Rückschlüsse darauf ziehen, dass Allergien gegen das Medikament oder eines seiner Inhaltsstoffe vorliegen. Meistens tritt auch ein erhöhtes Schwitzen in diesem Zusammenhang auf. In diesem Falle kann es zu einem allergischen Schock kommen. Also sollte unbedingt sofort ein Arzt informiert werden.

Das plötzliche Auftreten von Hörschwächen oder dem kompletten Verlust des Hörvermögens ist eine Erweiterung der Ohrgeräusche, die durch den gesteigerten Blutdruck bedingt werden.

Durch die Wirkung des Medikaments auf die Erektion und deren Ausprägung erhöht sich auch der Druck in den Gefäßen, die sich am Glied befinden. Wird der Druck zu hoch, kann es zu Einblutungen im Penis, aber auch äußeren Blutungen kommen. In diesem Zusammenhang kann sich bei einem Samenerguss auch Blut im Sperma befinden.

Priapismus (schmerzhafte Dauererektion des Penis) als Nebenwirkung

Mit der Einnahme von Medikamenten, die die erektile Dysfunktion beheben sollen, kann es auch zu Nebenwirkungen kommen, die einen akuten Notfall darstellen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die Vorschriften der Einnahme oder auch die Dosierungshinweise nicht richtig eingehalten werden.

Bei der Entstehung des Priapismus handelt es sich um die Dauererektion des männlichen Glieds. Dies wird in der Regel durch die Einnahme oder den Missbrauch von potenzsteigernden Substanzen ausgelöst. Aber auch andere systemische Stoffwechselerkrankungen und urologische Komplikationen können diese Nebenwirkung auslösen, die dann nicht direkt im Zusammenhang mit einer Applikation von Medikamenten steht.

Dauererektion
Die normale Erektion kommt durch einen gesteigerten Zufluss und gehemmten Abfluss des Blutes in die Schwellkörper zustande. Priapismus ist definiert als eine Erektion des Penis ohne sexuelle oder mechanische Reize.

Dabei verhält es sich so, dass der Schwellkörper des Gliedes prall mit Blut gefüllt ist. Die Eichel hingegen ist aber weich. Dieser Zustand kann nur erreicht werden, wenn die sexuelle Erregung und das Verlangen nicht vorhanden sind, aber chemische Prozesse dennoch eine Erregung des Gliedes in Gang setzen.

Von einem Priapismus wird dann gesprochen, wenn die Erregung mehr als vier Stunden anhält. In diesem Zusammenhang können mehr nur noch Schmerz empfinden und keinen Orgasmus mehr durch Masturbation herbeiführen, der die Schwellung abklingen lassen würde. Es entsteht ein medizinischen Notfall.

Im Rahmen der notfallmäßigen Behandlung des Priapismus wird eine Blutprobe aus dem Penis entnommen, die auf ihren Sauerstoffgehalt überprüft wird. Je niedriger dieser Gehalt ist, desto fortgeschrittener ist der Priapismus, da das Blut nicht mehr aus den Schwellkörper abfließen kann.

Eine Behandlung muss unbedingt innerhalb von vier und maximal sechs Stunden erfolgen, damit der Penis entlastet wird. Nur so können bleibende Schäden verhindert werden. Durch den anhaltenden Blutstau werden vermehrt Zellen im Schwellkörper gebildet, die diesen schädigen. Selbst nach der Erschlaffung des Gliedes ist es nicht mehr möglich deine Erektion zu bekommen, da der Schwellkörper zu stark geschädigt ist.

Daher setzt die Therapie auf schnellstmögliche Entlastung des Gliedes. Dazu wird am venösen Abfluss eine Drainage gelegt, die das Blut abfließen lässt. Nachfolgend wird der Schwellkörper mit Kochsalzlösung gespült. Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, kann eine Applikation von gefäßverengenden Medikamenten Abhilfe schaffen.

Nur in letzter Option wird ein operativer Eingriff durchgeführt. Hierbei muss ein offener Abfluss gelegt werden, der dem Glied Erleichterung ermöglicht. In der Regel kann eine schnelle Behandlung vermeiden, dass ein Priapismus Schäden hinterlässt, aber je länger die Situation besteht, desto wahrscheinlicher sind bleibende Schäden.

Nach dem Auftreten dieser Nebenwirkung sollte umgehend mit dem behandelnden Arzt gesprochen werden, ob eine weitere Einnahme von Cialis noch vertretbar ist. Ein Priapismus kann immer wieder auftreten und auch bei mehrmaligem Vorkommen bereits früher zu Schäden führen.

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Quellen:

  1. Govier F et al.: A multicenter, randomized, double-blind, crossover study of patient preference for tadalafil 20 mg or sildenafil citrate 50 mg during initiation of treatment for erectile dysfunction. URL: ncbi.nlm.nih.gov, abgerufen am 10. Juni 2018.
  2. Giovanni Vanni Frajese et al.: Tadalafil in the treatment of erectile dysfunction; an overview of the clinical evidence. URL: ncbi.nlm.nih.gov, abgerufen am 10. Juni 2018.
  3. Fachinformation Cialis. Lilly Deutschland GmbH. URL: lilly-pharma.de, abgerufen am 10. Juni 2018.
  4. Männer schätzen lange Wirkdauer von Tadalafil. In: Ärzte Zeitung. URL: aerztezeitung.de, abgerufen am 10. Juni 2018.
  5. Gebrauchsinformation Cialis. In: Cialis.de, Lilly Deutschland GmbH. URL: cialis.de, abgerufen am 10. Juni 2018.
  6. Gresser, Ursula; Gleiter, Christoph. Erectile dysfunction: comparison of efficacy and side effects of the PDE-5 inhibitors sildenafil, vardenafil and tadalafil–review of the literature. In: European Journal of Medical Research Volume 7, 10/2002. Holzapfel Verlag. URL: researchgate.net, abgerufen am 10. Juni 2018.
  7. Zusammenfassung des EPAR für die Öffentlichkeit: Cialis, Tadalafil. In: European Medicines Agency. URL: ema.europa.eu, abgerufen am 10. Juni 2018.
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