Bei der benignen Prostatahyperplasie handelt es sich um eine gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata). Das geschieht durch eine Vermehrung unauffälliger Zellen. Die Behandlung erfolgt mit dem potenzsteigernden Mittel Cialis®, das den aktiven Wirkstoff Tadalafil enthält.

Worum handelt es sich bei dem benignen Prostatasyndrom?

Zu einer gutartigen Vergrößerung der Prostata kommt es in der Regel bei Männern im mittleren bis hohen Lebensalter. Durch einen Anstieg der Zellen schwellen Vorsteherdrüse und Anteile des Zwischengewebes an. Die Mediziner messen dem einen Krankheitswert bei, sofern Symptome wie nächtliches Wasserlassen auftreten.

Des Weiteren kommt es zu einem abgeschwächten Harnstrahl bei erhöhter Blasenentleerung. Die Erkrankung behandeln die Mediziner durch moderne Methoden nebenwirkungsfrei. Bleibt das benigne Prostatasyndrom unbehandelt, wächst die Vorsteherdrüse. Schlimmstenfalls verschließt sie den Blasenauslass, sodass eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion folgt. Die Ärzte sprechen in dem Fall von einem postrenalen Nierenversagen. Dieses führt im Zuge einer Urämie zum Tod durch eine innere Vergiftung.

Welche Ursachen führen zum benignen Prostatasyndrom?

Die Vergrößerung der Vorsteherdrüse, kurz BPH genannt, entsteht durch eine Zellvermehrung in der Übergangszone. Gleichzeitig wachsen die unauffälligen Zellen in den periurethralen Drüsen, die sich im Bereich der Harnröhre (Urethra) befinden. Neben den Zellen steigt die Masse von Bindegewebe und Muskelzellen. Darum trug die Erkrankung früher die Bezeichnung “Prostataadenom”.

Aufgrund des Zellwachstums drängt die periphere Zone der Prostata nach außen. Im Normalfall macht sie drei Viertel der Organmasse aus. Durch die Dehnung sieht sie im Schnittbild einer dünnen Schicht um das Organ, der chirurgischen Kapsel, ähnlich. Des Weiteren kommt es vor, dass sich der Mittellappen, Lobus medius, ins Blaseninnere vorwölbt.

Im Normalfall wiegt die Prostata 20 bis 25 Gramm. Leiden die Patienten an einer benignen Prostatahyperplasie, steigt das Gewicht auf 30 bis 150 Gramm. Durch die gleichzeitige Umfangssteigerung bildet die geschwollene Prostata ein Hindernis für den Harnabfluss.

Sie wirkt als subvesikale (unterhalb der Blase gelegen) Obstruktion (Verschluss eines Hohlorgans), und drückt den Blasengang unterhalb des Organs zusammen. Bei einem durchschnittlichen Druck der Blasenwand – als Miktionsdruck bezeichnet – entsteht eine reduzierte Harnflussrate. Der vorgewölbte, intravesikal (innerhalb der Harnblase) gelegene Mittellappen tritt in manchen Fällen unabhängig von der eingeengten Harnröhre auf.

Einen wesentlichen Faktor für das benigne Prostatasyndrom stellt das männliche Geschlechtshormon Testosteron dar. Bei Männern mit einem geringen Testosteronspiegel sinkt das Risiko, an BPH zu erkranken. Bisher gibt es keine Erkenntnisse über die exakte Ursache der Krankheit.

Welche Symptome treten beim benignen Prostatasyndrom auf?

Leiden Patienten an einer gutartigen Vergrößerung der Prostata, treten obstruktive und irritative (als Reiz wirkende) Beschwerden auf. Zu Ersteren gehören beispielsweise:

  • ein verzögerter Beginn der Miktion (Harnlassen), umgangssprachlich als "Startschwierigkeiten" bezeichnet,
  • ein abgeschwächter Harnstrahl,
  • häufiges Wasserlassen,
  • kleine Urinportionen,
  • eine verlängerte Miktionszeit.

Die irritativen Symptome bestehen im vermehrten Harndrang in der Nacht und einem unwillkürlich einschießenden Harndrang. Die Ausprägung der Erkrankung messen die Ärzte in unterschiedlichen Stadien, den Alken. Das erste Stadium trägt den Namen Reizstadium. In diesem kompensiert die Harnblase die Abflussbehinderung, sodass kein Harn im Organ zurückbleibt. Dennoch bemerken die Betroffenen eine Abschwächung des Harnstrahls.

Ebenso berichten sie von einem verzögerten Beginn der Blasenentleerung und häufigem Harndrang. Die zweite Phase nennt sich in der Fachsprache Restharnstadium. In diesem gelingt es der Blase nicht länger, gegen die Abflussbehinderung zu bestehen. Folglich bleibt nach der Miktion eine Restmenge Urin in dem Organ. Die Betroffenen leiden unter einem stetigen Harndrang. Zusätzlich zu den Symptomen des ersten Stadiums treten vermehrt Harnwegsinfekte auf.

Ferner kommt es zu einer unwillkürlichen Entleerung der Blase. In seltenen Fällen folgt die Bildung von Blasensteinen. Ohne Behandlung schließt sich dem Restharnstadium die dritte Phase, das Dekompensationsstadium, an. Durch die geschwollene Prostata entsteht ein Harnverhalt.

Gleichzeitig leiden die Männer unter einer Überlaufblase, der Ischuria paradoxa. Es kommt zum Harnträufeln. Der Harn staut sich wegen der Überfüllung der Blase bis in die Nieren. Die gesundheitliche Folge besteht in einer beeinträchtigten Nierenfunktion. Schlimmstenfalls kommt es zum vollständigen Nierenversagen.

Cialis® zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie

Die Filmtabletten Cialis® enthalten den aktiven Wirkstoff Tadalafil. Seit dem Jahr 2007 dient er zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion (Impotenz). 2013 folgte die Zulassung als Arznei gegen das benigne Prostatasyndrom. Das Präparat ist verschreibungspflichtig. Bei einer Vergrößerung der Vorsteherdrüse empfehlen die Ärzte eine geringe Dosis zwischen 2,5 und fünf Milligramm.

Die Arznei hilft gegen das benigne Prostatasyndrom, da es die Ausprägung der Symptome effektiv abschwächt. Deren Messung erfolgt über den Wert IPSS. Die Abkürzung steht für “International Prostate Symptom Score“. Nehmen Patienten am Tag eine Tablette mit fünf Milligramm Tadalafil ein, sinkt dieser Score signifikant.

Bei Betroffenen, die beide Krankheitsbilder – erektile Dysfunktion und BPH – aufweisen, wirkt Cialis® gegen verschiedene Erkrankungsanzeichen. Es hemmt die Bildung von PDE-5 und verhindert den frühzeitigen Abbau einer Erektion.

Tadalafil stammt aus der Gruppe der Phosphodiesterase-5-Inhibitoren. Aufgrund seiner Wirkungsweise eignet es sich als Medikament gegen die vergrößerte Prostata. Vorrangig kommt es zur symptomatischen Behandlung zum Einsatz.

Der aktive Wirkstoff vermindert im Hoden die Produktion der Phosphodiesterase Typ fünf. Dadurch verhindert es den Abbau des cGMP genannten zyklischen Guanosinmonophosphats. Folglich entspannt sich die Gefäßmuskulatur in den Schwellkörpern des männlichen Glieds. Daraus erfolgt ein erhöhter Bluteinfluss in das Geschlechtsorsgan, woraus eine standhafte Erektion resultiert.

Beim benignen Prostatasyndrom entsteht ein gleichwertiger Wirkungsvorgang. Durch seinen biochemischen Prozess führt Tadalafil zu einer Entspannung der Muskeln im männlichen Intimbereich. Im Harntrakt sorgt diese erzeugte Entkrampfung für das Öffnen des Blasenhalses. Die Vorsteherdrüse drängt den Harnweg nicht länger zusammen, sodass der Harnabfluss ohne Probleme stattfindet.

Die Patienten berichten nach der Einnahme von einem stärkeren Harnstrahl. Da durch die Miktion der gesamte Harn aus der Blase drängt, verringert sich die Häufigkeit des Harndrangs.

Erstattet die Krankenkasse das Medikament Cialis®?

Benötigen die Patienten die Filmtabletten zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion (Impotenz), erhalten sie von deutschen Krankenkassen keine Erstattung. Der Grund besteht im Fünften Buch des Sozialgesetzbuchs, kurz SGB. Dieses sagt aus, dass Arzneien, bei denen die Steigerung der Lebensqualität im Mittelpunkt steht, nicht als erstattungsfähig gelten. Zu diesen Mitteln zählen neben Potenzmitteln:

  • Präparate zur Raucherentwöhnung,
  • Mittel zur Gewichtsreduktion sowie
  • Medikamente gegen Haarausfall.

Verschreibt der Arzt Cialis® aufgrund eines benignen Prostatasyndroms, erstattet die Kasse die Kosten. In diesem Fall sorgen die Tabletten nicht hauptsächlich für eine verbesserte Lebensqualität. Sie tragen effektiv zur Behandlung eines verbreiteten Krankheitsbilds bei. In der Regel kommen zu dem Zweck Präparate mit einer Dosierung von fünf Milligramm zum Einsatz.

Treten bei dieser Dosis Cialis-Nebenwirkungen auf, besteht die Möglichkeit, zweimal täglich Tabletten mit 2,5 Milligramm Tadalafil einzunehmen. Die Erstattungsfähigkeit bezieht sich ausschließlich auf Produkte mit fünf Milligramm, da der Mediziner diese Menge zur regelmäßigen Einnahme verschreiben. Entsprechende Medikamente erhalten die Patienten in Packungsgrößen mit 14, 28 und 84 Filmtabletten.

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Quellen:

  1. U. Engelmann u. a.: Efficacy and safety of a combination of sabal and urtica extract in lower urinary tract symptoms. A randomized, double-blind study versus tamsulosin. Arzneimittel-Forschung 2006; 56 (3) S. 222–229.
  2. Benigne Prostatahyperplasie (BPH). In: Klinik für Urologie
    Universitätsmedizin Göttingen. URL: www.urologie.uni-goettingen.de, abgerufen am 10. Juni 2018.
  3. O. Reich: Benignes Prostatasyndrom. In: Der Urologe A. Volume 49, Nr. 1, 2010, S. 113–126.
  4. Alternative, minimalinvasive Therapien beim benignen Prostatasyndrom. In: Deutsches Ärzteblatt. URL: www.aerzteblatt.de, abgerufen am 10. Juni 2018.
  5. U. Zwergel u. a.: Benigne Prostatahyperplasie: Grundlagen und Therapie. Springer, 1999.
  6. Benigenes Prostatasyndrom (BPS). In: Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. URL: www.unimedizin-mainz.de, abgerufen am 10. Juni 2018.
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